„Newsletter Medien und Gesundheitskommunikation“
Nr. 12, November 2009




Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Mitglieder des Netzwerks "Medien und Gesundheitskommunikation",

wir freuen uns, Ihnen hiermit den zwölften Newsletter des Netzwerks zu präsentieren. Gesundheitskommunikation online - das ist nicht nur eine ‚Herbstmode 2009' sondern ein internationaler Trend, der in Wissenschaft und Praxis zu beobachten ist. So bietet Google einen Grippebarometer, Ernährungsberater gründen eine internationale Plattform und Datenbanken für Gesundheitsinformationen nehmen immer mehr zu - mehr in unserer Rubrik Internet-Tipps. Für ein Kurzinterview konnten wir Dr. Margret Büning-Fesel (aid infodienst) gewinnen, geschäftsführend im Dienst der Ernährungskommunikation.

Viel Freude beim Lesen wünscht die
Redaktion
Netzwerk Medien und Gesundheitskommunikation



Redaktion: Stephanie Lücke, Tanja Pfister, Constanze Rossmann, Franzisca Weder







[inhalt]

[short & cut]
       Jobs
       Preise
[know & remind]
[meet & talk]
[teach & research]
       Seminare zur Gesundheitskommunikation
       Neues vom Bücher- und Zeitschriftenmarkt 2009
       Internet-Tipps



[short & cut]


Onlinesucht, Höchststand bei Kindern
In Asien haben bereits 10,8 Prozent der 13 bis 14-jährigen Kinder eine Internetabhängigkeit entwickelt. Derzeit besteht allerdings noch kein wissenschaftlicher Konsens darüber, worum es sich bei der ‚Onlinesucht' handelt, sowohl gesellschaftliche als auch therapeutisch-medizinisch.
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Google bietet Grippebarometer
Der Internetsuchdienst zeigt in der Schweiz Ergebnisse an, die die Verbreitung der Krankheit in Echtzeit darstellen. Die Daten entstehen durch die entsprechenden Suchanfragen, in den USA wurde dieser Dienst bereits im Herbst 2008 lanciert.
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Studie zur Wissenschaftsvermittlung im Internet
Sozialwissenschaftler an der Universität Trier untersuchen Laienkommunikation in Internetforen zu wissenschaftlichen Themen am Beispiel "Künstliche Befruchtung". Ziel ist es, Aussagen zu den Auswirkungen infolge dieser Form der Wissenschaftskommunikation zu erlangen.
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Fernsehen und Arzt sind die wichtigsten Informationsquellen
Das Meinungsforschungsinstitut mindline hat im Mai 2009 für eine repräsentative Umfrage 1001 deutschsprachige Personen telefonisch befragt. Neben dem Fernsehen (66 Prozent) und dem Arzt (64 Prozent) dienen auch Kundenzeitschriften von Apotheken (56 Prozent) und Krankenkassen (50 Prozent) als Informationsquelle zu Gesundheitsthemen. Immerhin jeder Zweite informiert sich über Zeitungen und Zeitschriften. Vor allem Jüngere nutzen zu diesem Zweck das Internet (53 Prozent).
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Gesundheitsförderung in Kindertagesstätten und Horten
Das Portal "SEGEL - Synergieeffekte für gesunde Lebensweise" ist die Plattform eines Kommunikationsnetzwerks, das Fragen und Probleme zum Thema Gesundheit von ErzieherInnen behandelt sowie Ansprechpartner vermittelt. Das Projekt befindet sich derzeit in der Pilotphase.
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Radio von kranken Kindern für kranke Kinder
Das Universitätsklinikum Mannheim will mit dem Kinderklinikradio RUMMs ein Sprachrohr für junge Patienten schaffen. Ausgebildete Radioredakteure betreuen die chronisch kranken Kinder sowie ihre gesunden Geschwister, die ebenfalls mitmachen dürfen. Die gemeinsam erarbeiteten Beiträge sollen den Krankenhausalltag erklären und helfen, sich über Krankheiten, Ängste und Sorgen auszutauschen. Interessierte können sich die Beiträge auch als Podcast im Internet abrufen.
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Ernährungskommunikatoren vernetzen sich international
Der aid infodienst Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft e. V. in Bonn ist neuer Kooperationspartner des Europäischen Informationszentrums für Lebensmittel (EUFIC). Auf den internationalen Internetseiten von EUFIC wird der aid als deutsche Einrichtung neben der British Nutrition Foundation und dem Institut Francais pour la Nutrition vorgestellt. Beide Partner verweisen auf Ihren Internetseiten auf die jeweils andere Organisation, um die Information der Verbraucher über Lebensmittel und Verbraucherschutz auf nationaler und europäischer Ebene zu verbessern und Netzwerke zu knüpfen.
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Preis für DVD zu sexuell übertragbaren Krankheiten
Die neue Film-DVD "Sexuell übertragbare Krankheiten inkl. HIV/AIDS" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat das Comenius-EduMedia-Siegel erhalten. Der europäische Wettbewerb würdigt pädagogisch, inhaltlich und gestalterisch besonders wertvolle didaktische Multimediaprodukte. Die auf der DVD enthaltenen Filme und interaktiven Angebote (z.B. Wissenstests, Lexikon) sind für die Arbeit mit 14- bis 16-jährigen Jugendlichen bestimmt.
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Jobs

Redakteur/Referent Konzern-Kommunikation international (m/w), Fresenius, Bad Homburg, nähere Infos hier.

Manager Health Care Initiatives (w/m), Biomet, Berlin, nähere Infos hier.

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in für das Projekt "Kommunikationsnetzwerk Junge Familie", aid infodienst, Bonn, nähere Infos hier.

Trainee/Mitarbeiter/in: Text und PR, PharmaSell Akademie, Bremen, nähere Infos hier.

Verwaltungsleiter (m/w), Frankenpark-Klinik, Bad Kissingen, nähere Infos hier.

Medizinischer Fachredakteur - Native Speaker English (m/w), Juwi MacMillan Group GmbH, Walsrode, nähere Infos hier.

Abteilungsleiter/in Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei, Tübingen, nähere Infos hier.

Geschäftsführer Agentur für Gesundheitskommunikation (m/w), Fachagentur im Rheinland, nähere Infos hier.

Junior Berater (m/w), Gams & Schrage Healthcare, nähere Infos hier.

VolontärIn Marketing, MVS Medizinverlage Stuttgart, nähere Infos hier.

PraktikantIn, TNS Infratest, Abteilung Healthcare (Bayern, NRW), nähere Infos hier.

PraktikantIn, UNHCR Österreich, Flüchtlingskommissariat, nähere Infos hier.


Preise

PR Report Awards für die besten Kampagnen und PR-Professionals des Jahres 2009, u.a. in der Kategorie Healthcare. Einsendeschluss: 25.11.09. Nähere Infos hier.

Publizistikpreis der GlaxoSmithkline Stiftung
für Arbeiten zu biomedizinischen Themen aus Print, Hörfunk, TV und/oder Internet. Einsendeschluss: 15.11.09. Nähere Infos hier.

Medienpreis der Heilberufe der Interessengemeinschaft der Heilberufe
für unabhängige und kritische Berichterstattung über Gesundheit und Gesundheitspolitik mit Bezug zu Schleswig-Holstein aus Print, TV und Hörfunk. Einsendeschluss: 31.12.09. Nähere Infos hier.

Pressepreis der Ärztekammer für Wien
für Arbeiten, die sich mit Fragen des Gesundheitswesens im weitesten Sinn befassen (Voraussetzung: Wohnsitz in Österreich). Einsendeschluss: 31.12.09. Nähere Infos hier.

Journalistenpreis der Österreichischen Neurologen
für qualitative Berichterstattung über neurologische Krankheitsbilder in den Kategorien "Printmedien/Elektronische Medien" und "Radio/TV". Einsendeschluss: 05.01.10. Nähere Infos hier.

proDente Journalistenpreis "Abdruck"
für Arbeiten, die zahnmedizinische und zahntechnische Themen einer breiten Öffentlichkeit allgemein verständlich zugänglich machen. Die Kategorien sind Print und elektronische Medien mit Online-, Hörfunk- und TV-Beiträgen. Einsendeschluss: 15.01.10. Nähere Infos hier.

Publizistikpreis der Stiftung Gesundheit
für Veröffentlichungen in allen gängigen Massenmedien, die gesundheitliches Wissen für Publikum und Patienten anschaulich vermitteln und Zusammenhänge transparent darstellen. Einsendeschluss: 15.01.10. Nähere Infos hier.

Felix Burda Award
für Wort-, Bild- und Tonbeiträge zum Thema Darmkrebsprävention. Einsendeschluss: 19.01.10. Nähere Infos hier.

BVHK-Journalistenpreis des Bundesverbandes Herzkranke Kinder e.V. (BVHK)
für Beiträge zum Thema "Herzkrank geboren - ein lebenslanger Weg" in den Kategorien Print, Fernsehen, Hörfunk und Online. Einsendeschluss: 30.01.10. Nähere Infos hier.

Europäischer Journalistenpreis
für medizinjournalistische Arbeiten, die in den Kategorien Printmedien, Hörfunk und Fernsehen/Film in Europa publiziert wurden. Ausgeschrieben vom Verband Deutscher Medizinjournalisten (VDMJ) und der Bayer HealthCare AG. Einsendeschluss: 31.01.10. Nähere Infos hier.

Journalistenpreis der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE)
für Arbeiten zu aktuellen Ernährungsthemen. Kategorien: Tages- und Wochenzeitungen, Publikumszeitschriften Hörfunk, Fernsehen und Internet. Einsendeschluss: 01.02.10. Nähere Infos hier.

Journalistenpreis "Advances in Renal Cancer"
für kritische Berichterstattung über Nierenkrebs in Print, Hörfunk, Fernsehen und Film. Einsendeschluss: 28.02.10. Nähere Infos hier.

Medienpreis Rufzeichen Gesundheit
für journalistische Beiträge, die Bürger über die gesundheitlichen Gefahren des Metabolischen Syndroms aufklären. Der Preis wird zu gleichen Teilen in den beiden Kategorien Print und Hörfunk/Fernsehen vergeben. Einsendeschluss: 28.02.10. Nähere Infos hier.





[know & remind]


Fünf Fragen an... Dr. Margret Büning-Fesel

Büning-Fesel ist seit 2001 Geschäftsführender Vorstand des aid infodienst. Seit 1950 bietet der aid praxisnahe Informationen zu den Themen „Verbraucherschutz und Ernährung“ sowie „Landwirtschaft und Umwelt“. Dazu gehören z.B. wissenschaftlich abgesichertes Basiswissen für Verbraucher, Hintergrundinformationen für Lehrer und Multiplikatoren, Angebote für Journalisten und Lernspiele für Kinder und Jugendliche. Aktuell macht der aid-Ernährungsführerschein für die 3. Klassen immer mehr Schule (siehe Frage 2). Wir befragten sie zu den aktuellen aid-Projekten in der Ernährungskommunikation.

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[meet & talk]


09.-11.11.09 - WissensWerte, Bremer Forum für Wissenschaftsjournalismus; Themenschwerpunkte: Wissenschaftlichkeit der Wirtschaftswissenschaften, Vorsorgeuntersuchungen, Automobilität und Atomenergie. Nähere Infos hier.

25.-28.11.09 - 2nd European Public Health Conference der European Public Health Association (EUPHA), Lodz, Polen, mit einigen Vorträgen zur Gesundheitskommunikation. Nähere Infos hier, zum vorläufigen Tagungsprogramm hier.

30.11.-02.12.09 - Forum Wissenschaftskommunikation, Berlin unter dem Motto "Forschung für alle: witzig, klug und schön". Nähere Infos hier.

01.12.09 - Cybermobbing. Jahrestagung der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen (LJS) zur Frage, was medienpädagogische und gewaltpräventive Ansätze zur Prävention und Intervention in diesem Feld beitragen können. HCC Hannover, nähere Infos hier.

20.01.10 - "Du bist sooo sexy…" Castingshows und Rollenbilder. Welche Rollenbilder dominieren in Castingshows und welchem Druck werden Kinder und Jugendliche ausgesetzt, diesen Bildern zu entsprechen? Fachtagung der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen (LJS), Hanns-Lilje-Haus Hannover, nähere Infos hier.


Ausblick

22.-24.04.10 - Kentucky Conference on Health Communication zum Thema "Health Communication Therory and Practice", Lexington, Kentucky, nähere Infos hier, zum Call for Papers hier.

12.-14.05.10 - "Medieninnovationen. Wie Medienentwicklungen die Kommunikation in der Gesellschaft verändern". 55. Jahrestagung der DGPuK, Ilmenau, zur Tagungswebsite.

22.-26.06.10 - Jahrestagung der International Communication Association (ICA), Singapur, zum Call for Papers.

11.-15.07.10 - 20th IUHPE World Conference on Health Promotion, Geneva, Switzerland, zur Website, zum Call for Papers.

07.-10.09.10 - International Conference on Communication in Healthcare der European Association for Communication in Healthcare, Verona, zum Call for Papers.



Für Sie vor Ort

Gesundheitskommunikation in Österreich - ein Thema mit Potential
Zwei Tagungen widmeten sich im Sommer 2009 dem Thema Gesundheitskommunikation. Auf dem Europäischen Forum für evidenzbasierte Prävention (24.-26. Juni 2009) war ein Panel dem Thema Gesundheitskommunikation gewidmet. Hierbei ging es insbesondere um Fragen der Patienteninformation, deren Informationsstrategien und das präventive Potential dieser Informationen (mehr dazu).
Weiterhin wurden anhand des Beispiels der wirksamsten Präventiv-Maßnahme ‚Impfungen' auf dem Symposium "Sprechen Sie Gesundheit?" der Österreichischen Akademie für Präventivmedizin und Gesundheitskommunikation (ÖAPG) Kommunikationsflüsse und -strukturen in Bezug auf gesundheitspolitische Ziele diskutiert. Ebenso ging es um die Frage nach nachhaltigen Erfolgspotentialen von Kampagnen (mehr dazu).

Gezwitscher aus dem OP - 3. Kliniksprechertag in Münster zu Zukunftstrends der Online-Kommunikation
Facebook, Twitter und Youtube sind im Gespräch – doch welche Chancen bieten die sozialen Onlinemedien in der Gesundheitskommunikation wirklich? 40 Kliniksprecher diskutierten diese Frage am Mittwoch, 16. September 2009, bei der Tagung „Chancen des Internets – Online-Kommunikation im Gesundheitswesen“. Zum 3. Kliniksprechtag hatte die Kommunikationsagentur lege artis nach Münster eingeladen. Mehr darüber erfahren Sie hier.





[teach & research]



Seminare zum Themenfeld Gesundheitskommunikation (WiSe 2009/10)

Social Marketing - Kampagnen für Non-Profit-Organisationen in Theorie und Praxis (Liel, Uni Augsburg)
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Krisenkommunikation (Görke, FU Berlin)
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Healthcare Marketing: Konsumverhalten und Konsumorientierung im Gesundheitsmarkt (Kraushaar, HdK Berlin)
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Praxisprojekte Gesundheitsberichterstattung (Razum/Bardehle/Flöthmann/Ulrich, Uni Bielefeld)
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Grundlagen des Wissenschaftsjournalismus
Recherche und Vermittlung im Wissenschaftsjournalismus
Die Wissensmacher: Zwischen Wissens-Show und Fachzeitschrift - Arbeitsfelder für Wissenschaftsjournalisten (jeweils Wormer, Uni Dortmund)
Wissenschaftsjournalistisches Projekt Teil II (Wormer/Rögener, Uni Dortmund)
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Wissen im digitalen Zeitalter (Hiebler, Uni Hamburg)
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Effektiv kommunizieren - Neuere Ansätze der Gesundheitskommunikation (Rossmann, HMT Hannover)
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Journalistische Formen und Formate: Wissenschaftsjournalismus (Mast/Spachmann, Uni Hohenheim)
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Wissenschaftskommunikation (Heneka-Peters, Uni Karlsruhe (TH))
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Risiko- und Krisenkommunikation - Öffentlichkeitsarbeit von Unternehmen und Organisationen in kritischen Situationen (Baumgärnter, LMU München)
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Gesundheitsförderung in organisationalen Settings (Pelikan/Dür, Uni Wien)
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Kommunikation im Gesundheitswesen Schweiz (Werder, Uni Zürich)
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Umwelt- und Wissenschaftskommunikation (Bonfadelli/Schanne, Uni Zürich)
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Neues vom Bücher- und Zeitschriftenmarkt 2009

Andersen, P.A./Buller, D.B./Walkosz, B.J./Maloy, J./Scott, M.D./Cutter,G.R./Dignan, M.B. (2009): Testing a Theory-Based Health Communication Program: A Replication of Go Sun Smart in Outdoor Winter Recreation. Journal of Health Communication, 14(4).

Atkinson, N.L./Saperstein, S.L./Desmond, S.M./Gold, R.S./Billing, A.S./Tian, J.(2009): Rural eHealth Nutrition Education for Limited-Income Families: An Iterative and User-Centered Design Approach. Journal of Medical Internet Research, 11(2):e21. » Abstract

Awadalla, H.I./Kamel, E.G./Mahfouz, E.M./Refaat, T.M.(2009): Evaluation of maternal and child health services in El-Minia City, Egypt. Journal of Public Health, 17(5), 321-329. » Abstract

Baumann, Eva (2009): Die Symptomatik des Medienhandelns. Zur Rolle der Medien im Kontext der Entstehung, des Verlaufs und der Bewältigung eines gestörten Essverhaltens. Köln: von Halem Verlag. » Abstract

Evans, W.D./Uhrig, J./Davis, K./McCormack, L. (2009): Efficacy Methods to Evaluate Health Communication and Marketing Campaigns. Journal of Health Communication, 14(4).

Huy, C./Thiel, A. (2009): Altersbilder und Gesundheitsverhalten. Theorie und empirischer Befund zum Einfluss individueller Vorstellungen vom Alter(n) auf das Gesundheitsverhalten. Zeitschrift für Gesundheitspsychologie, 17(3), 121-132. » Abstract

Mossakowski, K./Süß, W./Trojan, A. (2009): Partizipative Ansätze in der gemeindenahen Gesundheitsförderung. Prävention und Gesundheitsförderung, 4(3), 184-194. » Abstract

Petersen, P.E./Kwan, S. (2009): World Health Organization global oral health strategies for oral health promotion and disease prevention in the twenty-first century. Prävention und Gesundheitsförderung, 4(2), 100-104. » Abstract

Roessler, K.K./Ibsen, B. (2009): Promoting exercise on prescription: recruitment, motivation, barriers and adherence in a Danish community intervention study to reduce type 2 diabetes, dyslipidemia and hypertension » Abstract

Soellner, R./Huber, S./Lenartz, N./Rudinger,G. (2009): Gesundheitskompetenz - Ein vielschichtiger Begriff. Zeitschrift für Gesundheitspsychologie, 17(3), 105-113. » Abstract

Takahashi, Y./Uchida, C./Miyaki, K./Sakai, M./Shimbo, T./Nakayama,T. (2009): Potential Benefits and Harms of a Peer Support Social Network Service on the Internet for People With Depressive Tendencies: Qualitative Content Analysis and Social Network Analysis. Journal of Medical Internet Research, 11(3):e29. » Abstract

Vandelanotte, C./Sugiyama, T./Gardiner, P./Owen, N. (2009): Associations of Leisure-Time Internet and Computer Use With Overweight and Obesity, Physical Activity and Sedentary Behaviors: Cross-Sectional Study. Journal of Medical Internet Research, 11(3):e28. » Abstract

Waters, E.A./Sullivan, H.W./Nelson, W./Hesse, B.W. (2009): What Is My Cancer Risk? How Internet-Based Cancer Risk Assessment Tools Communicate Individualized Risk Estimates to the Public: Content Analysis. Journal of Medical Internet Research, 11(3):e33. » Abstract

Weitzman, E. R./Kaci, L./Mandl, K.D. (2009): Acceptability of a Personally Controlled Health Record in a Community-Based Setting: Implications for Policy and Design. Journal of Medical Internet Research, 11(2):e14. » Abstract

Weder, Franzisca (2009): Organisationskommunikation und Publik Relations. Wien u.a.: facultas UTB. » Abstract



Internet-Tipps

Onlinefragebogen zum Ernährungswissen
Wie gut ist Ihr Wissen zum Thema "Ernährung"? Eine Antwort darauf liefert ein kostenfreier Onlinetest, den das Göttinger Institut für Ernährungspsychologie (IfE), die Universität Paderborn, Weight Watchers und das Marktforschungsunternehmen Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zusammen entwickelt haben. Der Test ist seit einem halben Jahr im Netz und umfasst 40 Fragen. Das eigene Ergebnis kann nun mit den wissenschaftlich ausgewerteten Ergebnissen der Testteilnehmer aus den ersten drei Monaten verglichen werden.
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Informationen zu Darmkrebs - Europa
Mit der European Federation for colorectal cancer besteht eine europaweite Plattform für Informationen zu Darmkrebs. Die Organisation hat sich zum Ziel gesetzt, das bestehende Wissen zu evaluieren und bilanzieren, nationale und internationale Zusammenarbeit zu fördern sowie Projekte zu unterstützen, darunter insbesondere Fachkongresse und Symposien. Weitere Informationen bietet das Portal » www.efrcancer.org

Informationen zum Grauen Star
Die Initiative Grauer Star hat neben der Internetseite www.initiativegrauerstar.de auch eine gebührenfreie Telefonhotline (0800/0112112) gestartet. Hier können sich Patienten informieren, die nach dem Gespräch mit ihrem Augenarzt noch Fragen haben.
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Anerkannte Plattform zum Thema Impfen
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Internetplattform www.impfkontrolle.de als wichtige und neutrale Informationsquelle zum Thema Impfen und Impfgesundheit zertifiziert. Hier findet man zu allen in Deutschland zugelassenen Impfungen die wesentlichen Fragen sowie auch für Laien verständliche Antworten.
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Online-Datenbank für Beipackzettel
Die Datenbank www.beipackzettel.info beinhaltet über 1000 Medikamente und deren Beipackzettel. Über eine Suchfunktion findet man Informationen zu Medikamenten, Indikationen, Wirkstoffen und Pharmaunternehmen. Patienten, die einen Beipackzettel nicht sofort verstehen, finden Erläuterungen über den Aufbau von Packungsbeilagen und welche Informationen ein Beipackzettel in der Regel beinhaltet.
» Zur Datenbank

Online-Datenbank unterstützt kalorienbewussten Einkauf
Als Einkaufshilfe will das von Ärzten betreute Portal www.lipominus.de dienen. Es listet an die 2000 Lebensmittel mit ihrem Kalorien-, Zucker-, Fett- und Eiweißgehalt auf. Die Lebensmittel haben einen maximalen Kaloriengehalt von 125 Kalorien je 100 Gramm bzw. Milliliter und sind nach der US-amerikanischen Ernährungswissenschaftlerin Barbara Rolls zum Abnehmen geeignet.
» Zum Webangebot

Informationen zu Glückspielsucht für Jugendliche
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat eine Informationsbroschüre zur Glücksspielsucht entwickelt, die sich an Jugendliche und junge Erwachsene richtet. "Total verzockt?! Infos zur Glücksspielsucht für Jugendliche und junge Erwachsene" will Jugendliche und deren Angehörige über die Gefahren einer Spielsucht aufklären. Laut BZgA sind Heranwachsende besonders gefährdet, da sie die Gefahren unterschätzen. Weitere Informationen zu Hilfsangeboten für Betroffene und Angehörige können im Internet abgerufen werden.
» Zum Webangebot

Neues Informationsportal für Ärzte
Ein neues Wissensportal der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) will Ärzten zu einer effizienteren Recherche und damit mehr Zeit für Patienten verhelfen. Das Portal verspricht schnell verfügbares, qualitätsgeprüftes und evidenzbasiertes Wissen aus verschiedenen hochwertigen Quellen. Daneben finden sich geprüfte Leitlinien und Praxishilfen, Patienteninformationen, Cochrane-Reviews, Informationen zu vertragsärztlichen und berufsrechtlichen Regelungen. Außerdem können Online-Ressourcen und Online-Zeitschriften für verschiedene ärztliche Fachgebiete abgerufen werden.
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