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+++ Aktuelle Meldungen +++
28.08.2010
MS&L-Gesundheitsstudie
zum Gesundheitsinformationsverhalten
Im Rahmen der vom Markt- und Kommunikationsforschungsinstitut
SKOPOS durchgeführten Studie wurden 1000 Onlinenutzer
ab 18 Jahren zu ihrem Gesundheitsinformationsverhalten befragt.
Die Ergebnisse zeigen: "Das Internet ist das größte
(virtuelle) Wartezimmer Deutchlands. Immer mehr Menschen suchen
dort gezielt nach Gesundheitsinformationen, ohne lästige
Praxisgebühr, überlange Warte- oder begrenzte Öffnungszeiten.
Während sich die "sprechende Medizin" aus immer
mehr Arztpraxien und Krankenhäusern zurückzieht,
etablieren sich immer neue digitale Kommunikationsformen rund
um das Thema Gesundheit." (Ergebnisbericht, S. 5). Neben
allgemeinen Befunden zum Gesundheitsinformationsverhalten
umfasst der Bericht eine Typologie zur gesundheitsbezogenen
Web 2.0-Nutzung.
>> Virtuelles
Wartezimmer
>> MS&L
Gesundheitsstudie als pdf
28.08.2010
Internet-TV:
Informationen über Prostatakrebs
"Impotenz gilt immer noch als Tabu
doch viele Prostatakrebspatienten werden als Folge der Krebsbehandlung
damit konfrontiert. Der auf das Thema Prostatakrebs spezialisierte
Web-TV-Sender onko.tv setzt sich in seiner zwölften
Sendung mit dem Tabu auseinander (www.onko.tv).
Der Internetsender erläutert in Zusammenarbeit mit dem
Landesverband Prostatakrebs-Selbsthilfe NRW e.V., wie es zur
Impotenz kommt und welche Medikamente oder Hilfsmittel es
gibt. Patienten berichten über ihre Erfahrungen und ihren
Umgang mit der Krankheit. Zu Gast sind Patienten, Urologen
und eine Sexualtherapeutin. Sämtliche aufgezeichneten
Sendungen stehen zusätzlich in englischer und türkischer
Sprache zur Verfügung."
[Quelle: EB,
Ärzteblatt, Jg. 107, H.33]
26.08.2010
Neue
Medizinsendungen im Privatfernsehen
Während die Privatsender medizinische Themen
bislang fast ausschließlich in fiktionalen Formaten
(z. B. 'Emergency Room', 'Grey's Anatomy') behandelt haben,
plant Sat.1 nun zwei neue Formate. (Quelle: epd medien)
>> weitere Informationen
24.08.2010
Neuauflage:
Lehrbuch der Gesundheitsförderung (Naidoo & Wills)
Das Lehrbuch der Gesundheitsförderung von
Jennie Naidoo und Jane Wills liegt jetzt in einer überarbeiteten,
aktualisierten und erweiterten Neuauflage vor. Kapitel 12
befasst sich mit der "Nutzung der Medien zur Gesundheitsförderung"
und u.a. mit den Punkte: Wirkungsweisen der Medien; Rolle
der Massenmedien; Gezielte Kampagnen; kostenfreie Berichterstattung
in den Medien; Interessendurchsetzung über die Medien;
Soziales Marketing; Was können Massenmedien leisten und
was nicht? Rolle der Informationsmedien.
>> Conrad Verlag
23.08.2010
'Medien-Doktor'
aus Dortmund
Am Lehrstuhl für Wissenschaftsjournalismus
an der TU Dortmund wird an einem Monitoring-Projekt für
Medizinjournalismus gearbeitet. Auf www.medien-doktor.de sollen
täglich Berichte über medizinische Themen aus deutschen
Medien ausgewählt und durch externe Gutachter (vorwiegend
Medizinjournalisten, aber auch Wissenschaftler) bewertet werden.
>>
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
23.08.2010
In
Hamburg gestartet: "Netz mit Web-Fehlern". Ein Projekt
zum Thema Computer- und Internetsucht
Im Juli 2010 startet in Hamburg das Projekt "Netz
mit Web-Fehlern", das von der Techniker Krankenkasse
unterstützt wird. Entwickelt wurde das Konzept von der
Hessischen
Landesstelle für Suchtfragen e.V., die bereits seit
2008 Veranstaltungen zu diesem Thema durchführt. In der
Selbstbeschreibung des Projekts wird als Ziel formuliert:
"Mit Hilfe des Projekts sollen nun auch in Hamburg Pädagogen,
Eltern und Jugendliche für das Thema "Computer-
und Internetsucht" sensibilisiert und Fachkräfte
aus der Suchthilfe in die Lage versetzt werden, die Problematik
einzuschätzen und Betroffene ggf. qualifiziert weiter
zu vermitteln. Darüber hinaus sollen Wege zur Gründung
von Selbsthilfeinitiativen für Betroffene und Angehörige
aufgezeigt und in den Anfängen betreut werden.
Die beste Prävention eines problematischen PC-Gebrauchs
ist die Förderung von Medienkompetenz. Ein funktionaler
Umgang mit Neuen Medien muss erlernt werden - dies gilt für
Jugendliche wie für Erwachsene."
>> Nähere
Informationen zum Projekt
16.08.2010
Häusliches
Telemonitoring verbessert Prognose bei chronischer Herzinsuffizienz
"Durch eine telemedizinische Überwachung
und Betreuung von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz
lässt sich deren Prognose anscheinend erheblich verbessern:
Nach Ergebnissen einer neuen Studienübersicht können
so Gesamtmortalitäts- und Hospitalisierungsrate deutlich
reduziert werden" (Ärztezeitung Online vom 9.8.2010).
>>
Zum Artikel in der Ärtze Zeitung Online
11.08.2010
Plastische
Chirurgen prangern Trend der Jugendlichen zu Schönheits-OPs
an
Einer Meldung der Ärtze Zeitung online vom
3.8.2010 zufolge hat sich die Anzahl an Anfragen von Jugendlichen
nach Schönheitsoperationen erhöht. Der ehemalige
Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Platsische
Chirgurgie (DGÄPC) Prof. A.K. Hofmann sieht die Hauptursache
für die gesteigerte Nachfrage in der verzerrten Darstellung
von Schönheits-OPs in den Medien.
>>
Zum Artikel in der Ärtze Zeitung Online
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