Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI)
Rothenbaumchaussee 36
20148 Hamburg

Tel: (040) 450 217-92
E-mail: c.lampert@hans-bredow-institut.de

Vita

Studium der Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg. 2006 promovierte sie über die Potenziale von fiktionalen Fernsehangeboten für die Gesundheitsförderung. Seit 1999 arbeitet sie am Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI) als wissenschaftliche Referentin, zuständig für die Themenfelder Mediensozialisation und medienbezogene Gesundheitskommunikation. Gemeinsam mit Eva Baumann und Constanze Rossmann gründete sie das Netzwerk Medien und Gesundheitskommunikation. Im Rahmen verschiedener Projekte befasst sie sich mit der Darstellung von Gesundheits- und Krankheitsthemen in den Medien und deren Rezeption, dem Gesundheitsinformationsverhalten verschiedener Zielgruppen, der Frage nach gesundheitsbezogenen Auswirkungen der Mediennutzung insbesondere auf Kinder und Jugendliche sowie mit den Möglichkeiten der Medien für die Prävention und Gesundheitsförderung.

Forschungsschwerpunkte

Medienangebote für und Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen, Medienpädagogik, Gesundheitskommunikation, Gesundheitsinformationsverhalten, insbesondere Gesundheitsförderung durch mediale Unterhaltungsangebote wie z.B. Fernsehserien, Spielfilme und Computerspiele (Stichwort: “Entertainment-Education”).

Publikationen im Bereich Gesundheitskommunikation

2018

  • Lampert, C.; Voß, M. (2018): Gesundheitsbezogene Apps für Kinder – Ergebnisse des Projekts HealthApps4Kids. Hamburg: Verlag Hans-Bredow-Institut, Februar 2018 (Arbeitspapiere des Hans-Bredow-Instituts Nr. 43) (pdf).
  • Lampert, C.; Voß, M. (2018): Möglichkeiten und Grenzen digitaler Gesundheitsangebote im Unterhaltungsformat. In: Scherenberg, V., Pundt, J. (Hrsg.): Digitale Gesundheitskommunikation – Zwischen Meinungsbildung und ManipulationBremen: APOLLON University Press.

2017

  • Lampert, C. (2017): Unterhaltsam, interaktiv, gesundheitsfördernd? Potenziale und Grenzen digitaler Gesundheitsangebote für Kinder und Jugendliche. In: Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis, Jg. 62, H. 4, S. 141-145.
  • Lampert, C.; Grimm, M. (2017): Mehr als die Summe einzelner Teile? Transdisziplinäre Gesundheitskommunikation in Bereichen mit medizinischer Unsicherheit. In: Dies. (Hrgs.): Gesundheitskommunikation als transdisziplinäres Forschungsfeld. Baden-Baden: Nomos Verlag, S. 35- 45.
  • Scherenberg, Viviane/Lampert, Claudia (2017): Gesundheits-Apps für Kinder. Undurchsichtiger Markt mit vielen Möglichkeiten. In: Dr. med. Mabuse – Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Jg. 42., Nr. 229, S. 49-51.
  • Witt, C.M.; Bartsch,·H.-H.; Güthlin, C.; Lampert, C. Längler, A. Ritter, C.A.;Rostock, M.; Schildmann,·J.; Weis, J.; Wilhelm,·M.; Horneber, M. (2017): Kompetenznetz Komplementärmedizin in der Onkologie (KOKON). Ein wissenschaftlicher Beitrag zur Verbesserung der Versorgung. In: FORUM, S. 1-8. https://doi.org/10.1007/s12312-017-0311-1

2016

  • Grimm, M.; Wolf, S.; Lampert, C. (2016): Big, Small, Or Many Data? Eine systematische Literaturschau zu digitalen Daten in der Gesundheitskommunikation. In: Camerini, A.-L.; Ludolph, R.; Rothenfluh, F. (Hrsg.), Gesundheitskommunikation im Spannungsfeld zwischen Theorie und Praxis. Baden-Baden: Nomos, S. 323-339.
  • Lampert, C.; Tolks, D. (2016): Grundtypologie von digitalen Spieleanwendungen im Bereich Gesundheit. In: K. Dadaczynski, S. Schiemann, P. Paulus (Hrsg.), Gesundheit spielend fördern. Potenziale und Herausforderungen von digitalen Spieleanwendungen für die Gesundheitsförderung und Prävention. Weinhein, Basel: Beltz Verlag, S. 218-233.
  • Tolks, D.; Lampert, C. (2016): Abgrenzung von Serious Games zu anderen Lehr- und Lernkonzepten. In: K. Dadaczynski, S. Schiemann, P. Paulus (Hrsg.), Gesundheit spielend fördern. Potenziale und Herausforderungen von digitalen Spieleanwendungen für die Gesundheitsförderung und Prävention. Weinhein, Basel: Beltz Verlag: S. 191-217.

2014

  • Lampert, C. (2014): Gesundheitsrelevanz medialer Unterhaltungsangebote. In: Hurrelmann, K./Baumann, E. (Hrsg.): Handbuch Gesundheitskommunikation. Bern: Verlag Hans Huber, S. 228-238.

2012

  • Baumann, E./ Lampert, C./ Fromm, B. (2012): Gesundheitskommunikation. In: Hurrelmann, K./Razum, O. (Hrsg.): Handbuch Gesundheitswissenschaften (5., vollst. überarb. Aufl.). Weinheim und Basel: Beltz Juventa, S. 461-489.

2011

  • Lampert, C. (2011): Den Bock zum Gärtner machen?! Möglichkeiten und Grenzen der Gesundheitskommunikation durch Medien. In: merz Wissenschaft, Themenheft “Medien und Gesundheitsförderung”, Jg. 55, Nr. 6, S. 58-69.
  • Lampert, C./Jäcklein-Kreis, E. (2011): Aktuelle Literatur zum Thema Kinder – Medien – Gesundheit. In: merz Wissenschaft, Themenheft “Medien und Gesundheitsförderung”, Jg. 55, Nr. 6, S. 113-117.
  • Fromm, B./ Baumann, E./ Lampert, C. (2011): Gesundheitskommunikation und Medien. Ein Lehrbuch. Stuttgart: Kohlhammer Verlag.

2010

  • Lampert, C. (2010): Gesundheitsförderung im Unterhaltungsprogramm – Entertainment-Education als Kommunikationsstrategie. In: impu!se – Newsletter zur Gesundheitsförderung, 69, S. 7-8.
  • Lampert, C. (2010): Entertainment-Education als Strategie für die Prävention und Gesundheitsförderung. In: Public Health Forum, 18, Nr. 68, S. 20-22.

2009

  • Lampert, C./ Schwinge, C./ Tolks, D. (2009): Der gespielte Ernst des Lebens: Bestandsaufnahme und Potenziale von Serious Games (for Health). In: MedienPädagogik. Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung (Themenheft 15/16: Computerspiele und Videogames in formellen und informellen Bildungskontexten) (pdf-Dokument).
  • Lampert, C./ Voth, J. (2009): Gesundheits(informations)verhalten von älteren Migrantinnen und Migranten. Eine Expertise im Auftrag der Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (pdf-Dokument)

2008

  • Lampert, C. (2008): Health and Prevention. In: Donsbach, W. (Ed.): International Encyclopaedia of Communication, Vol. IX. Oxford, UK, Malden, MA: Wiley-Blackwell, p. 3878-3882.
  • Tolks, D./ Lampert, C. (2008): Möglichkeiten der akademischen Ausbildung im Bereich Gesundheitskommunikation. In: Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen (Hrsg): Impulse! Newsletter zur Gesundheitsförderung, 59, 16-17.

2007

  • Lampert, C. (2007): Gesundheitsförderung im Unterhaltungsformat. Wie Jugendliche gesundheitsbezogene Botschaften in fiktionalen Fernsehprogrammen wahrnehmen und bewerten. Baden-Baden: Nomos Verlag.
  • Lampert, C. (2007): Unterhaltsam und informativ — zum Potenzial der Medien für die Gesundheitsförderung. In: Große-Loheide, M./ Neuss, N. (Hrsg.): Körper, Kult, Medien. Inszenierungen im Alltag und in der Medienbildung, S. 128-133.

2005

  • Bächlein, B./ Sonntag, U./ Baumann, E./ Lampert, C. (2005): Kompetenz erlangen. Die Rolle der Medien in der Vermittlung von Gesundheitswissen. In: Niedersächsisches Ärzteblatt, 78, 1, 24-25.
  • Lampert, C. (2005): Gezielte Lebenshilfe durch Entertainment-Education? In: medien + erziehung, 49, 5, 33-37.

2004

  • Lampert, C. (2004): Alkohol auf allen Kanälen: Zur Darstellung von Alkohol im Fernsehen. In: Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (Hrsg.): Risikofaktor Alkopops: Alkoholkonsum von Jugendlichen als Thema des Kinder- und Jugendschutzes. Berlin, 36-40.

2003

  • Bleicher, J. K./ Lampert, C. (Hrsg.)(2003): Themenheft „Gesundheit in den Medien“. Medien & Kommunikationswissenschaft, Jg. 51, H. 3-4.
  • Bleicher, J. K.; Lampert, C. (2003): Gesundheit und Krankheit als Themen der Medien- und Kommunikationswissenschaft. Eine Einleitung. In: Medien & Kommunikationswissenschaft (Themenheft „Gesundheit in den Medien“), 51, 3-4, 347-352.
  • Lampert, C. (2003): Alkohol im Fernsehen – ständig präsent, aber selten Thema. In: impu!se – Newsletter zur Gesundheitsförderung, Nr. 39, 7.
  • Lampert, C. (2003): Gesundheitsförderung durch Unterhaltung? Zum Potenzial des Entertainment- Education-Ansatzes für die Förderung des Gesundheitsbewusstseins. In: Medien & Kommunikationswissenschaft (Themenheft „Gesundheit in den Medien“), 51, 3-4, 461-477.

2002

  • Lampert, C./ Hasebrink, U. (2002): Alkohol im Fernsehen – Ergebnisse einer Programmanalyse. In: Aufenanger, S./ Große-Loheide, M./ Hasebrink, U./ Lampert, C. (Hrsg.): Alkohol – Fernsehen – Jugendliche. Programmanalyse und medienpädagogische Praxisprojekte. Berlin: Vistas Verlag, 33-188.
  • Lampert, C. (2002): Zur Darstellung von Alkohol im Fernsehen. In: Büro für Suchtprävention (Hrsg.): Alkohol – Fernsehen – Jugendliche, 15-18. (Dokumentation des Forschungsprojekts und medienpädagogische Materialien)

Aktivitäten im Bereich Gesundheitskommunikation

Kompetenznetzwerk Komplementärmedizin in der Onkologie (KOKON) (2012-2015) [Gefördert durch die Deutsche Krebshilfe]

Die Rolle der Onlinekommunikation bei der Herstellung von Vertrauen in medizinisches Wissen (2009-2011).
[Projekt im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms “Wissenschaft und Öffentlichkeit. Das Verständnis fragiler und konfligierender wissenschaftlicher Evidenz”

Kompetenzerwerb, exzessive Nutzung und Abhängigkeitsverhalten bei Computerspielen. Chancen und problematische Aspekte von Computerspielen aus medienpädagogischer Perspektive (2009-2010)

Gesundheits(informations)verhalten von älteren Migranntinnen und Migranten (2009)

Entertainment-Eductation-Angebote in der Gesundheitsförderung und ihre Rezeption durch Jugendliche
(Dissertationsprojekt, abgeschlossen 2006)

Alkohol im Fernsehen – und wie Jugendliche damit umgehen. Kooperationsprojekt im Auftrag der Hamburgischen Anstalt für neue Medien (HAM) und Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)(abgeschlossen 2002).

Kompetenzbereich Gesundheitskommunikation am Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI)

Betreuung des Internetauftritts des Netzwerkes Medien und Gesundheitskommunikation

Mitglied im Editorial Board der Reihe “Medien und Gesundheit” (Nomos Verlag)

Print Friendly, PDF & Email

Comments are closed.

Post Navigation